Sehenswertes
Aubrücke - Eisenbahnbrücke über das Mauchachtal
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Die Mauchachtalbrücke ist eine Brücke der Höllentalbahn (Hinteren Höllentalbahn) von Freiburg nach Donaueschingen.
Bauzeit: 02.06.1899 bis 30.06.1900
Länge 150m; Höhe 30m; Radius 550m; Gefälle 1%
Bogenöffnungen 7 mit 18m 1 mit 7m
Kubikinhalt Mauerwerk 6.677m³
Sichtflächen Buntsandstein aus Bräunlingen und Weiler
Quader Vogesensandstein. Füllung Kalksteine der Einschnitte
Kosten 321.266 Mark


Eulenmühle
eulenmuehle Eng mit der Geschichte des alten Bauerndorfes Unadingen verbunden ist die Eulenmühle. Über 430 Jahre lang haben die jeweiligen Müller den hiesigen Einwohnern ihr Getreide, fürher allgemein "Frucht" genannt, zu Mehl, Gries, Kleie und Schrot gemalen. Zudem unterhielten die Eulenmüller eine Sägemühle, eine Hanf- und Flachsreibe und kurze Zeit eine Papiermühle. Zeitweise brannten sie Gips und Holzkohle und vergößerten beständig ihre Landwirtschaft. Das älteste bekannte Dokument zur Eulenmühle befindet sich im Archiv der Fürsten zu Fürstenberg in Donaueschingen. Es handelt sich um einen Lehensbrief, ausgestellt 1540. Eigentümer der Eulenmühle waren die Fürsten zu Fürstenberg. Die Müller, die die Mühle betrieben, waren durch Lehensbriefe an das Haus Fürstenberg gebunden. Da mit den Lehensbriefen ein Erbrecht für die Müllersfamilien verbunden war, saßen einzelne Familien oft viele Generationen auf der Mühle. So auch die Familie Straub, die die Eulenmühle 1726 übernahm. Mitte des 17. Jahrhunderts verfügte der damals regierende Fürst zu Fürstenberg, dass die Bürger des Dorfes Unadingen ihr Getreide nur in der Eulenmühle mahlen lassen durften.
Im Jahre 1867 erwarb der damalige Müller Markus Straub die Mühle als Privateigentum vom fürstlichen Haus. Am 05.06.1895 verwüstete ein Hochwasser weite Teile der zur Eulenmühle gehörenden Talwiesen. Es riß die alte Brücke bei der Säge weg und bahnte sich ein völlig neues Bachbett. Ab 1922 erzeugte der Eulenmüller Lichtstrom für Mühle und Säge mittels eines wassergetriebenen Aggregats. Im Jahre 1929 wurden die Säge und Mühle aufgeteilt. Im Jahr 1952 wird das Sägewerk nach Unadingen in die Nähe des Bahnhofes verlegt. 1973 musste der Eulenmüller aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf aufgeben und verkaufte die Mahleinrichtung und das Mühlengebäude an zwei verschiedene Parteien. Seither wird die Mühle als privates Wohnhaus benutzt.


Guggenmühle
guggenmuehle Der Name "Guggenmühle" leitet sich ebenso wie "Gauchach" von dem mittelalterlichen Namen für Kuckuck, nämlich "Gauch" oder "Gugger" ab. Die erste schriftliche Erwähnung der Mühle geht auf das Jahr 1414 zurück. Ab 1488 befand sich die oberschlächtige Wassermühle als Kundenmühle mit zwei Mahlägengen nachweislich im Besitz der Fürsten zu Fürstenberg (Donaueschingen). Um 1660 übten die Fürsten ihr Bannrecht aus und verfügten, dass die Bürger des Ortes Döggingen ihr Mahlgut ausschließlich in die Guggenmühle zu bringen hatten. Um die gleiche Zeit wurde das Mühlengebäude auf seine jetzige Größe erweitert. Die danebenstehende große Scheune wurde 1796 nach einer Brandschatzung durch französische Truppen in der jetzigen Form wieder aufgebaut. 1845 kam es auf Grund finanzieller Schwierigkeiten des Müllers zu einer Versteigerung der Mühle und gleichzeitig zur käuflichen Ablösung aus dem Besitz der fürstlichen Familie. Wirtschaftliche Veränderungen im Lande, Industrialisierung und private Probleme ließen den Mühlenbetrieb in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fast zum Erliegen kommen. Nach einer Reihe wechselnder Besitzer erwarb die aus Pforzheim zugewanderte Familie Schreiter die Mühle. Zwei Generationen dieser Familie versuchten den Mühlenbetrieb durch die schwierigen Verhältnisse in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts weiterzuführen. Nach dem Tod des letzten aktiven Müllers im Jahre 1970 stand die auf Gemarkung Döggingen liegende Mühle zum Verkauf und wurde 1971 als Wohnhaus von Privatleuten erworben. 1990 begann eine umfassende Renovierung des Mühlengebäudes samt Mühlenraum im Untergeschoß, der noch vollständig mit der Maschinerie aus den Jahren um 1900 eingerichtet ist.