Geschichte

Lange Jahrhunderte der Unadinger Geschichte liegen mangels schriftlicher Zeugnisse völlig im dunkeln. Erst eine von König Konrad III. im Jahre 1150 unterzeichnete Urkunde bringt etwas Licht und auch den frühesten Nachweis über das Bestehen des Dorfes.
Einem Streit um den Berg Staufen, zwischen dem Kloster Allerheiligen zu Schaffhausen und dem Kloster St. Blasien, verdankt Unadingen die älteste urkundliche Erwähnung.
Am 20.8.1150 bestätigte der Stauferkönig Konrad III. zu Rothenburg ob der Tauber dem Kloster St. Blasien das Urteil, in welchem diesem der strittige Berg Staufen als Eigentum zugesprochen wurde.
Dem König lag eine Urkunde vor, in der Herzog Konrad von Zähringen als Schutzvogt des Kloster St. Blasien dessen Besitzrecht am Berg Staufen bezeugte. Weitere Zeugen wurden hier aufgeführt. Als die Letzten sind verzeichnet Ripertus de Mucheim, Lutoldus de Mucheim und Heinricus de Unnodingen.